Freizeitfahrzeuge weltweit

Der weltweite Freizeitfahrzeugmarkt wird dominiert durch drei Absatzmärkte, die 96,4 Prozent Marktanteile auf sich vereinen. Die meisten Caravans und  Reisemobile werden in Nordamerika verkauft mit einem Anteil von 64,8 Prozent am weltweiten Gesamtvolumen. Platz zwei belegt Europa mit immerhin 25,5 Prozent, gefolgt von Australien mit 6,1 Prozent Marktanteilen. Es ist des Weiteren zu unterscheiden zwischen caravan- und reisemobilaffinen Märkten. Nordamerika ist ein klarer Vertreter eines Caravanmarktes mit einem Zulassungsanteil von 86,6 Prozent am gesamten Freizeitfahrzeugmarkt. Im Gegensatz hierzu ist der europäische Markt mit rund 96.400 neu zugelassenen Reisemobilen und einem Anteil von 56,7 Prozent eher als reisemobilfreundlich anzusehen. Australien als Drittplatzierter in der Weltrangliste bevorzugt mit 86,0 Prozent Marktanteilen Caravans. Reisemobile werden hauptsächlich in der Vermietung eingesetzt. Die verbleibenden rund 4 Prozent des weltweiten Caravaning- Kuchens teilen sich Länder oder Kontinente wie China, Japan, Neuseeland oder Südafrika untereinander auf. Der südkoreanische Freizeitfahrzeugmarkt ist ein reiner Caravanmarkt, der sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat. Auch in Südafrika und Neuseeland werden fast ausschließlich Caravans verkauft. Die Freizeitfahrzeuge, seien es Caravans oder Reisemobile, in den einzelnen Ländern bzw. Kontinenten sind den verkehrs- und nutzungsbedingten Anforderungen angepasst und weisen deshalb unterschiedliche Abmessungen, technische sowie räumliche Ausstattungen auf. Für 2017 wird mit weiteren Absatzsteigerungen auf allen Märkten für die Freizeitfahrzeug-Industrie gerechnet, auch vor dem Hintergrund stabiler wirtschaftlicher und politischer Strukturen bzw. Entwicklungen. Der Trend hin zu einer naturverbundenen freiheitlichen und unabhängigen Urlaubsform zeigt bisher keine Ermüdungserscheinungen.