Freizeitfahrzeuge weltweit

Weltweit sind im Jahr 2016 die Märkte für Freizeitfahrzeuge stark gestiegen. 662.160 neu zugelassene Fahr-zeuge bedeuten ein Plus von 14,0 Prozent. Damit setzt sich der Trend aus dem Jahr 2015 (plus 6,7 Prozent) fulminant fort. Bemerkenswert ist, dass sich alle relevanten Märkte nach oben entwickelt haben. Dabei stach vor allem der nordamerikanische Markt heraus: Satte 15,1 Prozent Plus konnten hier verzeichnet werden. Im Vorjahr waren es rund 5 Prozent gewesen. Bei der Stückzahl dominiert seit jeher Nordamerika. 430.700 Fahrzeuge wurden hier zwischen Januar und Dezember neu zugelassen. Damit entfallen 65,0 Prozent, geringfügig mehr als im Vorjahr, des weltweiten Marktes auf das nördliche Amerika. Der europäische Markt steht dem mit 169.910 Neuzulassungen deutlich nach. Allerdings wird in Nordamerika im Gegensatz zu Europa ein wesentlicher Anteil der Fahrzeuge, vor allem große Sattelauflieger-Caravans (sogenannte Fifth Wheeler), nicht zu Freizeitzwecken genutzt. Beim Wachstum erreichte Europa starke 10,6 Prozent und konnte so das gute Ergebnis aus dem Vorjahr (plus 9,6 Prozent) nochmals übertreffen. Die Krise, in der sich die Branche in Europa noch vor einigen Jahren befand, ist damit endgültig Geschichte. Mit 25,7 Prozent hat Europa wie in den Vorjahren den zweit-größten Anteil am Weltmarkt inne. 2015 waren es 26,5 Prozent gewesen. Australien behielt 2016 die Position als drittgrößter Caravaningmarkt. 36.350 Fahrzeuge bedeuten ein Wachstum von 13,2 Prozent und 5,5 Prozent des Welt-marktes. Dieser Wert stimmt exakt mit dem Anteil aus dem Vorjahr überein. Besonders stark gewachsen, allerdings auf überschau-barem Niveau ist der chinesische Markt. 7.150 neu zugelassene Fahrzeuge entsprachen einem Zuwachs von unglaublichen 78,8 Prozent und machen 1,1 Prozent der weltweiten Neuzulassungen aus. Auch Neusee-land (plus 2,8 Prozent), Japan (plus 8,8 Prozent) und Südkorea (plus 12,9 Prozent) zeigten sich von ihrer positiven Seite.