20.01.2022

Caravaningbranche verzeichnet ausgezeichnetes Jahr trotz stockender Lieferketten

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland erneut über 100.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Erst zum zweiten Mal konnte diese Marke übertroffen werden. Mit einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr wuchsen die Neuzulassungen von Reisemobilen auch 2021. 81.420 neu zugelassene Reisemobile bedeuten einen neuen Bestwert. Das Caravansegment verzeichnete hingegen einen Rückgang von 15,2 Prozent. Dieser ist maßgeblich auf Lieferengpässe zurückzuführen. Die Nachfrage dürfte auch 2022 hoch bleiben.
Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie blieb Caravaning der Urlaubstrend in Deutschland, wie die Neuzulassungen von Reisemobilen und Caravans zeigen. 2021 wurden erneut über 100.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Es ist erst das zweite Mal nach dem Rekordjahr 2020, dass diese Marke übertroffen wurde. In den vergangenen zwölf Monaten wurden in der Bundesrepublik 106.138 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Minus von 1 Prozent im Vergleich zum Rekordwert für 2020. Dass nicht noch mehr Fahrzeuge neu zugelassen wurden, ist durch stockende Lieferketten begründet. In Folge der Pandemie fehlen Halbleiterkomponenten und wichtige Rohstoffe wie Stahl, Holz, Kunststoff und Klebstoff, was zu Verzögerungen in der Fertigung und Auslieferung von Fahrzeugen führt.

Das Reisemobil – des Deutschen liebstes Fahrzeug

Trotz der besagten Lieferschwierigkeiten stiegen die Neuzulassungen von Reisemobilen um 4,3 Prozent und erzielten mit 81.420 Fahrzeugen einen neuen Bestwert. Es ist bereits das elfte Rekordjahr in Folge. Allein in den vergangenen vier Jahren haben sich die Reisemobilneuzulassungen mehr als verdoppelt.

Lieferengpässe lassen Caravanneuzulassungen sinken

Im Vergleich zu den Reisemobilen machten sich gerade die Effekte der vorgezogenen Käufe durch die Mehrwertsteuersenkung in 2020 unabhängig von den stockenden Lieferketten und Rohstoffengpässen bei den Caravans stärker bemerkbar. Die Neuzulassungen sanken 2021 um 15,2 Prozent gegenüber dem starken Vorjahr. Insgesamt wurden zwischen Januar und Dezember 24.718 Caravans neu zugelassen.

„Auf die schwerste Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik im Jahr 2020 folgte 2021 die größte Rohstoffkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Beide Jahre hat die Caravaningbranche mit herausragenden Ergebnissen von jeweils über 100.000 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen abgeschlossen“, zieht Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD), ein überaus positives Fazit des letzten Jahres. „Die weltweiten Lieferengpässe haben ein noch stärkeres Ergebnis verhindert. Die Behinderungen in der Produktion werden uns noch das ganze Jahr 2022 begleiten, eventuell sogar darüber hinaus. Dennoch sind wir positiv gestimmt, denn die Nachfrage nach Reisemobilen und Caravans ist hoch. Caravaning steht für flexible und autarke Urlaubsgestaltung und ist daher für immer mehr Menschen attraktiv – insbesondere in der aktuellen Situation“, blickt Onggowinarso optimistisch auf das neue Jahr.

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