20.01.2022

Europäische Caravaningbranche verzeichnet bestes Jahr der Geschichte

Caravaning liegt in Europa voll im Trend. Der europäische Markt für Freizeitfahrzeuge verbuchte im vergangenen Jahr ein Plus von 9,9 Prozent. Die Neuzulassungen von Reisemobilen und Caravans erzielten mit 259.393 Fahrzeugen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Mit wenigen Ausnahmen lagen nahezu alle nationalen Märkte im Plus. Für 2022 wird weiteres Wachstum erwartet.
Die europäische Caravaningindustrie blickt auf das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte zurück. Mit 259.393 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen in Europa konnte das Rekordergebnis des Vorjahres um 9,9 Prozent übertroffen werden. Deutschland war auch im vergangenen Jahr anteilsmäßig mit 106.138 Reisemobilen und Caravans der bei Weitem größte Markt, auch wenn die Zulassungen gegenüber dem Rekordjahr 2020 um 1 Prozent sanken. Auch in der Schweiz (10.185 Fahrzeuge), Belgien (8.376 Fahrzeuge) und Finnland (3.686 Fahrzeuge) wurden 2021 bei den Freizeitfahrzeugen wieder deutliche Zulassungssteigerungen erreicht. Ein herausragendes Wachstum von 47,5 Prozent erzielte Österreich (5.851 Fahrzeuge). Ebenso zu den Gewinnern zählen die Niederlande (plus 24,4 Prozent), Frankreich (plus 19,4 Prozent), Schweden (plus 17,2 Prozent) und Dänemark (plus 10,3 Prozent).

Fast alle Märkte im Plus – UK erholt sich

Nur drei Märkte liegen unter dem Vorjahresergebnis. Norwegen dreht mit 5.762 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen mit nur 1,4 Prozent ins Minus. Deutschland erreicht zwar in Europa 41 Prozent der Zulassungen, unterschreitet mit 1 Prozent jedoch den Vorjahreswert. Das Vereinigte Königreich wächst um 16,2 Prozent auf 32.207 Caravans und Reisemobile. „Es ist sehr erfreulich, dass das Vereinigte Königreich als eines der Schwergewichte im Caravaning- Europa die Auswirkungen des Brexits hinter sich lassen konnte und mit einem zweistelligen Plus wieder in Fahrt kommt“, so Jost Krüger, Generalsekretär der European Caravan Federation (ECF).

Rekord bei Reisemobilneuzulassungen

Von Norwegen (minus 9 Prozent) und Portugal (minus 12,6 Prozent) abgesehen, konnten die Neuzulassungen von Reisemobilen in Europa ausnahmslos zulegen, in den meisten Ländern sogar zweistellig. Insgesamt wuchsen die Reisemobilneuzulassungen in Europa um 13,2 Prozent und erreichten mit 181.299 Fahrzeugen einen neuen Allzeit-Bestwert. Es ist bereits das fünfte Rekordjahr in Serie und die Neuzulassungen haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt. Dafür verantwortlich sind zahlreiche Rekorde in den europäischen Märkten. Spitzenreiter unter den Zuwachsraten bei Neuzulassungen in Europa war Österreich, das mit 4.691 Reisemobilen ein stattliches Plus von 58 Prozent verbuchen durfte. Slowenien erzielte mit 35,7 Prozent den zweitbesten europäischen Wert (422 Reisemobile), Finnland folgt auf Platz 3 mit einem Plus von 32,8 Prozent (2.634 Reisemobile), gefolgt von der Schweiz mit einem Plus von 26,3 Prozent (8.498 Reisemobile) und Schweden mit plus 26,3 Prozent (5.066 Reisemobile). Erfreulich ist auch der Blick auf die Entwicklung in Frankreich, dem zweitgrößten Markt, sowie auf das Vereinigte Königreich, der Nummer drei in Europa. Der französische Markt legte um 23,5 Prozent auf 30.822 neu zugelassene Reisemobile zu, der britische Markt um 12,3 Prozent (14.160).

Deutschland ist auch 2021 wieder der mit Abstand größte europäische Reisemobilmarkt mit einem Zulassungsplus von 4,3 Prozent (81.420).

Nachfrage nach Caravans in Europa wieder gestiegen

Auch die Nachfrage nach Caravans entwickelte sich mit deutlichen Zuwachsraten, jedoch von den absoluten Zahlen gesehen nicht ganz so erfolgreich wie bei den Reisemobilen. Insgesamt wurden in Europa 78.094 Caravans neu zugelassen. Topscorer war auch in diesem Fahrzeugbereich Deutschland mit 24.718 Caravans, jedoch einem Minus von 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alle anderen europäischen Länder verzeichneten positive Zuwachsraten, etliche sogar im zweistelligen Bereich. Die Niederlande legten um 22,6 Prozent (8.521 Caravans) zu, Österreich um 16,2 Prozent (1.160 Caravans) und Spanien um 14,1 Prozent (1.926 Caravans).

„Der zweitgrößte Markt, das Vereinigte Königreich, ließ mit 18.047 neu zugelassenen Caravans klar erkennen, dass die Konsumfreude der Briten nach dem Corona- und Brexit-Dämpfer wieder zurückgekehrt ist“, führt Krüger aus. Frankreich rankte sich mit 7.446 neu zugelassenen Caravans (plus 5,2 Prozent) einstellig ein und wurde von den Niederlanden auf Platz vier verwiesen.

„Mit annähernd 260.000 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen freuen wir uns auf ein neues Allzeithoch. Und dies vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen in Folge der Pandemie mit Rohstoffengpässen und Problemen bei den Lieferketten. Insgesamt sind wir für 2022 optimistisch“, so Krüger, „denn der Urlaub mit Reisemobil und Caravan ist in Europa so beliebt und attraktiv wie nie zuvor.“

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