28.01.2021

Hersteller erwarten steigende Absätze und Exporte von Reisemobilen und Caravans

Die Caravaningbranche ist trotz der anhaltenden Corona-Pandemie optimistisch ins neue Jahr gestartet. Die Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes CIVD erwarten 2021 mehrheitlich eine erneute Steigerung der Absatzzahlen in Deutschland und ein wieder anziehendes Exportgeschäft.
Die Stimmung in der Caravaningindustrie ist gut, denn trotz Corona floriert das Geschäft mit Reisemobilen und Caravans. Entsprechend positiv ist der Ausblick auf die kommenden Monate, wie eine Befragung der Mitglieder des Caravaning Industrie Verbandes e. V. (CIVD) ergab. Die große Mehrheit der Fahrzeughersteller rechnet 2021 mit einer weiter steigenden Binnennachfrage – obwohl gerade erst im vergangenen Jahr ein neuer Rekord erreicht wurde. Bei Caravans erwarten ausnahmslos alle Hersteller eine Steigerung des Absatzes, bei den Reisemobilen sind es „nur“ 87 Prozent. Die restlichen 13 Prozent gehen von einem Ergebnis auf dem Niveau des Rekordvorjahres aus und einen Rückgang erwartet kein Hersteller.

Exporte dürften wieder steigen

Was die Ausfuhren von Freizeitfahrzeugen angeht, mussten die Hersteller 2020 Einbußen hinnehmen. Doch die Mehrheit der Branche geht davon aus, dass künftig wieder mehr Fahrzeuge die Werke Richtung Ausland verlassen. Beim Exportgeschäft mit Caravans rechnen 55 Prozent der Unternehmen mit Zuwächsen in 2021. Knapp die Hälfte der Firmen erwartet Ausfuhren auf dem Niveau von 2020. Steigende Ausfuhren von Reisemobilen prognostizieren zwei Drittel der CIVD-Mitglieder. 33 Prozent kalkulieren mit einem gleichbleibenden Auslandsgeschäft. Dass weniger Fahrzeuge ausgeführt werden, wird also für keines der beiden Fahrzeugsegmente angenommen.

„Im vergangenen Jahr hat die Corona-Pandemie den Output in der Produktion durch temporäre Werksschließungen und stockende Lieferketten erheblich verringert“, erklärt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e. V. (CIVD). „Wir gehen davon aus, dass wir das Produktionsvolumen 2021 wieder steigern und so die enorm hohe Nachfrage nach Reisemobilen und Caravans in Deutschland und fast allen Teilen Europas bedienen können“, ist Onggowinarso zuversichtlich.

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