Der europäische Reisemobilmarkt

Die Auswertungen der ECF-Mitgliedermeldungen sowie Schätzungen und Erhebungen der nationalen Behörden führen zu einem Reisemobil-Neuzulassungsergebnis von 110.730 Reisemobilen. Im Vergleich zum Vorjahr (96.470 Einheiten) wurde damit eine Steigerung von 14,8 Prozent erreicht und seit der Finanzkrise zum vierten Mal das Vorjahresergebnis übertroffen. Erstmals verzeichneten alle 15 beobachteten Reisemobilmärkte eine positive Bilanz, d. h. Urlaub im Reisemobil liegt europaweit im Trend. Die wichtigsten Reisemobilmärkte in Europa sind identisch mit dem Caravanmarkt, nur in einer anderen Reihenfolge. Bei den Reisemobilen ist der deutsche Markt mit über 40.000 Neuzulassungen der größte. Er ist mittlerweile fast doppelt so groß wie der zweitplatzierte französische Markt mit 21.350 Fahrzeugen. Das Zulassungsniveau des Drittplatzierten liegt noch mal um rund 34,0 Prozent unter dem französischen Marktergebnis. Die ehemals schwächelnden Märkte Italien und Spanien haben sich längst gefangen und sind auf dem Weg zu früheren Stärken. Überhaupt kann festgehalten werden, dass seit 2012 mehr Reisemobile als Caravans neu zugelassen werden.


Die europäische Dachorganisation aller Ländervertreter der Freizeitfahrzeug-Industrie, die European Caravan Federation (ECF), erhebt Marktdaten über den Absatz von Caravans und Reisemobilen.

Auf der eigenen Homepage www.e-c-f.com werden quartalsweise die  Neuzulassungen für den europäischen Freizeitfahrzeugmarkt veröffentlicht.