19.01.2026

Caravaning setzt Rekorde: Tourismus und regionale Wirtschaft in Deutschland profitieren nachhaltig

Pressemitteilung

Caravaning hat sich als ein zentraler Treiber des Inlandstourismus etabliert. Eine dwif-Untersuchung belegt neue Höchstwerte bei Übernachtungen und Ausgaben durch Caravaning-Urlauber. Investitionen in Stellplätze zahlen sich für Kommunen und private Investoren langfristig aus.

Stuttgart / Frankfurt am Main, 19. Januar 2026

Caravaning hat sich als tragende Säule des Inlandstourismus etabliert und entfaltet spürbare wirtschaftliche Wirkung in zahlreichen Regionen. Immer mehr Menschen verbringen ihre Urlaube im eigenen Land und wählen bewusst auch Ziele jenseits der etablierten Tourismuszentren. Diese Entwicklung stärkt den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Deutschland, was sich in Rekordwerten bei Übernachtungszahlen und touristischen Umsatz eindrucksvoll widerspiegelt.

Die Nachfrage nach Caravaning-Urlaub ist ungebrochen hoch. Laut einer Erhebung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) wurden im Jahr 2024 so viele Übernachtungen auf deutschen Camping- und Stellplätzen gezählt wie nie zuvor. Mit rund 55 Millionen Gästeübernachtungen auf Campingplätzen wurde ein neuer Spitzenwert erreicht. Darüber hinaus ermittelte das dwif etwa 19 Millionen Übernachtungen auf Stellplätzen außerhalb von Campingplätzen – ebenfalls ein Rekord. Die Zahlen verdeutlichen nicht nur die anhaltend hohe Attraktivität des mobilen Urlaubs, sondern belegen auch dessen wachsende Bedeutung für die touristische Entwicklung zahlreicher Regionen in Deutschland.

Wirtschaftliche Impulse durch Caravaning-Tourismus

Auch aus wirtschaftlicher Sicht zeigt sich die Relevanz des Caravaning-Tourismus deutlich. Die Ausgaben der Urlauber beliefen sich laut Untersuchung auf den neuen Rekordwert von rund 20,8 Milliarden Euro pro Jahr. Damit wurde das Ergebnis der vorherigen Vergleichserhebung nochmals deutlich übertroffen (2023: 19,5 Milliarden Euro). Etwa 7,2 Milliarden Euro dieses Betrags flossen direkt in die Urlaubsregionen und stärken dort unter anderem Betriebe in Handel und Gastronomie sowie Dienstleister vor Ort. Besonders Orte abseits von großen Tourismus-Hotspots und ländliche Räume können vom wachsenden Interesse an naturnahen Reisezielen profitieren. Darüber hinaus verreisen viele Caravaning-Urlauber mehrmals im Jahr und nutzen häufig Wochenend- und Kurztrips, um sich eine Auszeit vom stressigen Alltag zu nehmen.

Stellplatzinfrastruktur bietet Potenzial für Destinationen

Aus Sicht des Caravaning Industrie Verbandes liegt in dieser Entwicklung ein erhebliches Zukunftspotenzial. Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des CIVD, betont: „Die jüngsten Rekorde bei den Übernachtungszahlen unterstreichen, welches Potenzial im Caravaning für den Tourismus und die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland liegt. Besonders Regionen außerhalb der klassischen Reisezentren profitieren zunehmend davon, dass Caravaning-Urlauber gezielt auch weniger frequentierte Gebiete ansteuern. Das schafft neue wirtschaftliche Gelegenheiten vor Ort und stärkt lokale Strukturen nachhaltig. Kommunen und private Anbieter haben die Möglichkeit, mit niedrigschwelligen Investitionen in ihre Stellplatzinfrastruktur einen enormen Beitrag zur Tourismusentwicklung zu leisten und gleichzeitig neue wirtschaftliche Perspektiven für ihre Region zu eröffnen. Caravaning sollte daher in den Tourismusstrategien der Destinationen künftig noch stärker berücksichtigt werden.“

 

Marketing & Public Relations



Marc Dreckmeier       
Leiter Marketing & PR
presse@civd.de

 



Jonathan Kuhn    
Manager Marketing & PR
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