14.01.2008

Export beschert der deutschen Caravaningindustrie 2007 erneut Rekordumsatz

Frankfurt/Stuttgart (ots) - Bruttoumsatz der deutschen Hersteller von Caravans und Reisemobilen steigt auf 5,59 Milliarden Euro - trotz Zulassungsdelle im Inland.
Mit einem Plus von nahezu 10 Prozent erreicht die deutsche Caravaningindustrie im Jahr 2007 einen neuen Rekordumsatz von 5,59 Milliarden Euro (2006: 5,08 Mrd. Euro). Ausschlaggebend war vor allem das gute Exportgeschäft mit Reisemobilen, das ein schwaches Zulassungsergebnis im Inland mehr als ausgleichen konnte. Die Hersteller von Caravans und Reisemobilen konnten ihr Neufahrzeuggeschäft um 12 Prozent ausbauen und erreichten hier einen Jahresumsatz von 3,17 Milliarden Euro (2006: 2,83 Mrd. Euro). Rund 58 Prozent dieses Ergebnisses wurde im Ausland eingefahren. Ebenfalls positiv entwickelte sich der Absatz von Gebrauchtfahrzeugen, der um 6,4 Prozent auf rund 1,88 Milliarden Euro (2006: 1,76 Mrd. Euro) anstieg. Der Verkauf von Zubehör legte ebenfalls kräftig zu und erreichte mit 539 Millionen Euro eine Steigerung von 11,1 Prozent gegenüber Vorjahr (2006: 485 Mio. Euro).

Ausschlaggebend für dieses positive Ergebnis ist vor allem der Export von Reisemobilen aus deutscher Fertigung. Dieser stieg gegenüber Vorjahr um 26 Prozent auf 22.653 Fahrzeuge. Der Export von Caravans konnte mit plus 1,4 Prozent auf 41.393 Einheiten ebenfalls leicht zulegen. Auf diese Weise wurden rund 58 Prozent des Umsatzergebnisses im Ausland erzielt. Diese Entwicklung kompensierte die Nachfragedelle die auf Grund der Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland eingetreten ist. Hier gingen die Zulassungen von Caravans im Jahr 2007 um 14,9 Prozent auf 19.068 Einheiten zurück. Die Neuzulassungen von Reisemobilen ließen zugleich um 7,4 Prozent auf 19.655 Fahrzeuge nach.

Die deutsche Caravaningindustrie sieht die Entwicklung am deutschen Markt als vorübergehende Folge der Geschäftsverschiebung im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuererhöhung. “In den letzten Monaten des Jahres 2006 konnten wir zahlreiche vorgezogenen Käufe beobachten, durch die die Zulassungszahlen außerordentlich angefeuert wurden. Diese Entwicklung ist durch die Zulassungsdelle im Jahr 2007 wieder ausgeglichen worden. Für das Jahr 2008 erwarten wir ab Februar wieder einen normalen Geschäftsverlauf mit Zulassungszahlen die im Jahresergebnis bei Caravans wieder um die 20.000 und bei Reisemobilen um die 21.000 Einheiten liegen werden” ordnet Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes, CIVD, das Ergebnis ein.

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