16.01.2006

Deutsche Caravaning-Industrie erreicht 2005 Rekordumsatz: Erstmals über 5 Milliarden Umsatz

Frankfurt/Main (ots) -
    – Querverweis: Das Tonmaterial wird über ors versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/audio abrufbar –

    Anmoderation
Personalabbau in der Autoindustrie, Entlassungen in vielen anderen
Branchen. Das Jahr 2005 war für Deutschlands Wirtschaft alles andere
als ein leichtes Jahr.
Da überrascht es schon, dass die Geschäfte im Bereich Freizeit
hervorragend laufen. Der Caraving Industrie Verband vermeldet beim
Absatz von Caravans und Reisemobilen neue Rekorde. Verbandspräsident
Klaus Förtsch präsentierte heute in Stuttgart eine lupenreine Bilanz
des Jahres 2005:

    1. O-Ton:         Klaus Förtsch      Länge 0’19

    Der Gesamtumsatz mit Neufahrzeugen, Gebrauchtfahrzeugen und
Fahrzeug-Zubehör stieg um 10,8 % auf 5,02 Milliarden Euro. Damit hat
die deutsche Caravaningindustrie erstmals in ihrer Geschichte die
fünf Milliarden Umsatzgrenze übersprungen und das zweite Jahr in
Folge mit einem Rekordergebnis beendet.

    Die Caravaning Industrie, vor einigen Jahren tief in der Krise,
hat sich berappelt und wird so etwas wie die neue Hoffnung der
deutschen Industrie. Rund 6,4 Millionen Urlaubs- und Kurzreisen
werden jährlich von Deutschen mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen
unternommen. Besonders im Bereich Reisemobile zeigt sich, dass die
Branche den Geschmack der Kunden trifft. Mit neuen Modellen, vielen
Innovationen und Nischenprodukten bewegt sich die Caravanindustrie
von Absatzrekord zu Absatzrekord. Auch für das Jahr 2006 sind die
Zeichen positiv.
Und auf der Messe Caravan – Motor – Touristik in Stuttgart, dem
ersten Wirtschaftsindikator des Jahres 2006, zeigt sich die Industrie
hervorragend aufgestellt. Geradezu umlagert wird die Weltneuheit des
Herstellers Dethleffs. Ein Reisemobil, konzipiert ausschließlich von
Frauen. Elke Kern, Mitglied im Entwicklungsteam:

    2. O-Ton Elke Kern                                Länge 0’11

    Design ist unwichtig! Das Wichtige ist, dass es praktisch ist. Wir
haben weniger Wert auf Schnickschnack gelegt sondern für uns sollte
es praktisch sein und auch pflegeleicht. man will sich wohl fühlen
und Urlaub haben!

    Ungemach droht allerdings von der Politik. So haben Bundestag und
Bundesrat drastische Änderung bei der Besteuerung der Reisemobile
beschlossen. Waren die großen Fahrzeuge bisher wie LKW versteuert,
sollen sie jetzt als PKW zur Kasse gebeten werden. Trotz Abschlägen
beim Regelsatz und Berücksichtigung der Schadstoffklassen wird es,
wenn das Gesetz so kommt, zu Nachteilen von bereits zugelassenen
Fahrzeugen kommen. Ein Grund warum sich CIVD-Verbandsvorstand Dr.
Holger Siebert heute bei der Jahrespressekonferenz in Stuttgart noch
einmal an die Politik gewandt hat:

    3. O-Ton    Dr. Holger Siebert            Länge 0’26

    Das erste ist, dass wir einen sanfteren Einstieg in die
Steuererhöhung suchen. Das ist einfach eine Sache, die einen
Bestandsschutz für die älteren Fahrzeuge betrifft. Das zweite, was
wir fordern ist ein Vertrauensschutz der gerade den Kunden gewährt
werden muss, die vielleicht vor ein, zwei, drei Jahren Fahrzeuge
gekauft haben, die das ökologisch beste war, was am Markt da war. Da
fordern wir einen stärkeren Vertrauensschutz!

    Abmoderation
Trotz Ärger um die Steuer – die Caravaningindustrie blickt
optimistisch in das Jahr 2006. Die Deutschen sind “Europameister”
beim Kauf von Reisemobilen und haben eine alte, neue Urlaubsform
entdeckt: Camping. Nach dem Rekordumsatz von über 5 Milliarden Euro
im Jahr 2005 erwartet die Caravaning Industrie auch 2006 ein gutes
Geschäftsjahr.

    Hinweis für die Redaktionen:
Auf unserem Server finden Sie weiteres O-Ton Material von der
Pressekonferenz des CIDV.
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Original-Content von: Caravaning Industrie Verband (CIVD), übermittelt durch news aktuell

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