Vernetzt und komfortabel unterwegs im Urlaub – auch auf kleinem Raum

Moderne Freizeitfahrzeuge werden immer individueller gestaltbar

Frankfurt am Main, 24. August 2018

Auf dem CARAVAN SALON in Düsseldorf zeigen alle namhaften internationalen Hersteller die neueste Generation von Freizeitfahrzeugen. Auf die Besucher der weltweit größten Caravaning-Messe warten zahlreichen Produkt-Neuheiten und Innovationen. Vor allem kompakte Fahrzeuge sind bei den Kunden beliebt. Auf Komfort, Usability und schickes Design müssen Sie trotzdem nicht verzichten. Bei Reisemobilen steigt zudem die Auswahl an Basisfahrzeugen.

Die Anforderungen, die heutige Kunden an ihr Reisemobil oder ihren Caravan stellen, sind höchst unterschiedlich. Zum einen werden kompakte Fahrzeuge immer beliebter. Diese sind agiler und leichter zu bewegen und daher auch für den Alltag oder einen Städtetrip geeignet. So machen ausgebaute Kastenwagen inzwischen fast die Hälfte der Reisemobilproduktion aus und haben die mittelgroßen teilintegrierten Modelle an der Spitze abgelöst. Zum anderen möchte der Camper von heute beim Komfort keine Abstriche machen, entsprechend steigt die Nachfrage nach Komfortoption wie breitere Aufbautüren, Ausstattungsextras und elektronischen Helfern. So sind inzwischen fast alle Geräte im Freizeitfahrzeug über ein zentrales Bedienpanel sicher und intuitiv steuerbar und die Füllstände der Batterien und Wassertanks abrufbar – oftmals per Smartphone. „Die Kunden sind bereit für mehr Komfort und Benutzerfreundlichkeit einen höheren Preis zu zahlen“, sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD).

Variable Innenraum-Gestaltung und modernes Design

Auch bei der Innenraum-Gestaltung sind die Kunden anspruchsvoll. Die Fahrzeug-Hersteller bieten immer mehr Modelle mit immer variableren Grundrissen an. Die Verwendung von elektrisch bedienbaren Hub-Betten, meist über den Fahrersitzen angeordnet, ermöglicht völlig neue Grundriss-Varianten. So fand die aus dem Caravan bekannte große Rund-Sitzgruppe im Heck auch Einzug in Reisemobile. Um das Fahrzeuginnere modern, hell und luftig zu gestalten, blicken die Hersteller auch über den Tellerrand hinaus und lassen sich von Interior-Designern inspirieren oder entwickeln zusammen mit Licht-Spezialisten innovative Beleuchtungskonzepte.

Innovative Leichtbaulösungen zur Gewichtseinsparung

Doch viele Features bringen ein Mehr an Gewicht mit sich. Erschwerend kommt bei Reisemobilen im wahrsten Sinne des Wortes hinzu, dass die Basisfahrzeuge wegen immer mehr Ausstattung und Assistenzsystemen, die Fahrkomfort und Sicherheit erhöhen, ohnehin an Gewicht zugelegt haben. Durch die EU-Führerschein-Reform dürfen mit dem Pkw-Führerschein nur Fahrzeuge bis 3,5t bewegt werden. Es ist also sinnvoll, unter dieser Grenze zu bleiben. Bei Caravans liegt eine Herausforderung darin, dass viele Verbraucher zunehmend kompakte Pkw mit begrenzter Anhängelast fahren. Daher setzen die Hersteller immer neue Leichtbauweisen ein. Dabei bleibt es nicht beim Austausch schwerer Materialien durch leichtere Alternativen. „Immer mehr Hersteller gehen dazu über, den herkömmlichen Aufbau von Freizeitfahrzeugen komplett zu überdenken. Auf dem CARAVAN SALON werden einige dieser innovativen Ansätze zu sehen sein“, sagt Onggowinarso.

Große Auswahl an Basisfahrzeugen

Nicht nur im Innenraum ist die Auswahl groß, auch bei den verfügbaren Basisfahrzeugen für Reisemobile nimmt die Vielfalt zu. Bereits in den letzten beiden Jahren waren die zum Platzhirsch Fiat Ducato baugleichen Modelle Citroën Jumper und Peugeot Boxer zunehmend gefragt. Seit Anfang 2017 ist der neue Crafter auf dem Markt, den VW nach der Beendigung des Joint Ventures mit Mercedes-Benz wieder komplett in Eigenregie fertigt. Der zum Crafter baugleiche TGE von MAN ist zudem seit Kurzem verfügbar. Mercedes wiederum stellte in diesem Jahr den neuen Sprinter vor. Der schwäbische Autobauer setzt bei der dritten Generation des Transporters auf schickes Design und umfangreiche Fahrassistenzsysteme und hat damit vor allem anspruchsvolle Kunden im Blick. Erste Reisemobil-Modelle auf allen drei Transportern sind bereits erhältlich. Angesichts des anhaltenden Booms im Reisemobilmarkt scheinen die Automobilhersteller ein Stück vom Kuchen abhaben zu wollen. „Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft – ganz im Sinne des Kunden. Es wird interessant sein zu sehen, mit welchen Extras und Angeboten sich die Basisfahrzeughersteller voneinander abgrenzen werden“, sagt Onggowinarso. Auch in Italien wird man die Entwicklung genau beobachten, die Neu-Auflage des Ducatos wird Ende kommenden Jahres erwartet.

Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter:

www.civd.de sowie unter www.caravaning-info.de.

Caravaning Industrie Verband e. V.

Der Caravaning Industrie Verband ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Der 1962 gegründete Verband vertritt alle Belange der deutschen Caravaningindustrie gegenüber der nationalen und europäischen Politik und ihren Behörden und Institutionen. Darüber hinaus ist der CIVD ideeller Träger der weltweit größten Messe für Freizeitfahrzeuge – dem CARAVAN SALON – und sorgt damit für wichtige Impulse für die Caravaningbranche in Europa.