Produktion und Export deutscher Reisemobile und Caravans wachsen weiter

Mehr Freizeitfahrzeuge im erstem Halbjahr produziert als jemals zuvor

Frankfurt am Main, 15. August 2018

Die Nachfrage nach deutschen Freizeitfahrzeugen im In- und Ausland wächst weiter. Die Hersteller von Reisemobilen und Caravans steigerten im ersten Halbjahr ihre Produktion entsprechend um über 8 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis Juni liefen rund 68.000 Fahrzeuge vom Band. Fast die Hälfte davon ging ins Ausland. Über 30.000 exportierte Fahrzeuge bedeuten ein Wachstum von über 10 Prozent zum Vorjahr.

Die Binnennachfrage nach deutschen Reisemobilen und Caravans erreichte in der ersten Jahreshälfte einen neuen Höchststand und auch die Nachfrage aus dem Ausland zog weiter an. Entsprechend hat die deutsche Caravaning-Industrie ihre Produktion in den ersten sechs Monaten des Jahres erneut gesteigert. 67.729 produzierte Freizeitfahrzeuge bedeuten ein starkes Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Produktion von Reisemobilen wurde im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent erhöht. 41.588 Fahrzeuge verließen zwischen Januar und Juni die Werke der deutschen Hersteller, die damit einen neuen Rekord erzielten. Mit einem Anteil von 45,2 Prozent ging knapp die Hälfte der Produktion in den Export. 18.777 ausgeführte Reisemobile bedeuten ein Plus von starken 18,3 Prozent gegenüber 2017. Die Caravanproduktion wuchs in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres zweistellig und blieb 2018 auf diesem hohen Niveau. 26.141 Einheiten bedeuten ein leichtes Plus von 0,5 Prozent. Die Ausfuhr blieb wegen der hohen Nachfrage aus dem Inland ebenfalls auf Vorjahresniveau bei 11.357 exportierten Fahrzeugen (minus 0,1 Prozent). „Die Exportquote deutscher Freizeitfahrzeuge von fast 45 Prozent macht Deutschland zum Marktführer auf dem europäischen Caravaning-Markt“, sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD). „Durch die Rekordnachfrage im Inland und den weiter wachsenden Bedarf im Ausland sind die Produktionskapazitäten der meisten deutschen Hersteller voll ausgelastet. Um die Nachfrage zu bedienen, investieren die Hersteller kräftig in den Ausbau ihrer Produktionsstätten, aber auch unsere Branche ist nicht vor Fachkräftemangel gefeit“, ergänzt Onggowinarso.

Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter:

www.caravaning-info.de sowie unter www.civd.de (Hier steht auch Bildmaterial zum Download bereit).

Caravaning Industrie Verband e. V.

Der Caravaning Industrie Verband ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Der 1962 gegründete Verband vertritt alle Belange der deutschen Caravaningindustrie gegenüber der nationalen und europäischen Politik und ihren Behörden und Institutionen. Darüber hinaus ist der CIVD ideeller Träger der weltweit größten Messe für Freizeitfahrzeuge – dem CARAVAN SALON – und sorgt damit für wichtige Impulse für die Caravaningbranche in Europa.