Europäische Caravaningindustrie setzt starkes Wachstum 2018 fort

Nach einem herausragenden Jahr 2017 entwickelte sich die europäische Caravaningindustrie auch zum Jahresauftakt 2018 hervorragend. Nahezu alle nationalen Caravaningmärkte in Europa zeigten sich deutlich im Plus. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen zwischen Januar und April um 8,7 Prozent auf knapp 76.000 Einheiten. Auch für das Gesamtjahr 2018 stehen die Zeichen klar auf Wachstum.Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Europa knüpfen an die sehr positive Entwicklung des vergangenen Jahres an und stiegen zwischen Januar und April um starke 8,7 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten 75.983 Fahrzeuge neu zugelassen, wobei fast alle nationalen Märkte Zuwächse verzeichneten. Insbesondere beeindruckten zum Jahresauftakt 2018 Norwegen (plus 18,9 Prozent), Spanien (plus 18,5 Prozent), Deutschland (plus 16,0 Prozent), Dänemark (plus 14,3 Prozent) und Belgien (plus 13,4 Prozent).

Bei der Nachfrage nach Reisemobilen setzt sich das historische Hoch des vergangenen Jahres in 2018 nahtlos fort. Mit 47.851 neu zugelassenen Fahrzeugen steht ein kräftiges Plus von 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu Buche. Deutschland bleibt der mit Abstand zulassungsstärkste Markt und konnte zu Jahresbeginn satte 19,8 Prozent zulegen. Die Bundesrepublik steuert damit klar auf das bereits achte Rekordjahr in Folge zu und bleibt so der Wachstumsmotor der Branche. Doch auch die anderen Reisemobilmärkte befinden sich durch die Bank weiter deutlich im Aufwind. Hervorzuheben sind die herausragenden Steigerungsraten in Norwegen (plus 44,2 Prozent), Belgien (plus 15,9 Prozent) und Frankreich (plus 12,5 Prozent). Besonders erfreulich ist die Entwicklung in den wichtigen südeuropäischen Märkten Spanien (plus 27,0 Prozent) und Italien (plus 16,6 Prozent), die nach Jahren der sukzessiven Stabilisierung wieder enormen Schwung aufgenommen haben.

Das Caravansegment bewegte sich zum Jahresbeginn mit 28.132 in Europa neuzugelassenen Fahrzeugen auf dem guten Vorjahresniveau (minus 0,7 Prozent). Besonders stark auch hier die Entwicklung in Deutschland, dem mit 9.088 Einheiten zulassungsstärksten Caravanmarkt, mit einer Steigerung von 8,8 Prozent im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2017.

„2017 war mit einem zweistelligen Wachstum ein außerordentlich erfolgreiches Jahr für die europäische Caravaningbranche. In diesem Jahr setzt sich die positive Entwicklung fort“, sagt Jost Krüger, Generalsekretär der European Caravan Federation (ECF). „Wir erwarten Zuwächse in beiden Fahrzeugsegmenten in nahezu allen Ländern und rechnen seit 2007 erstmals wieder mit über 200.000 neuzugelassenen Freizeitfahrzeugen“, so Krüger optimistisch weiter.

Enthält teilweise vorläufige Zahlen und Schätzungen. Stand: 25.05.18.

Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter:

www.e-c-f.org sowie unter www.caravaning-info.de.

European Caravan Federation

Die European Caravan Federation (ECF) ist Dachverband und Vertretung der nationalen Organisationen der europäischen Freizeitfahrzeugindustrie mit Sitz in Zürich. Der Präsident des ECF ist François Feuillet und Generalsekretär ist Jost Krüger. Der 1964 gegründete Verband besteht aus insgesamt zwölf nationalen Organisationen, die jeweils den industriellen Zweig der Caravaning-Branche in den jeweiligen EU-Mitgliedstaaten vertreten. Die ECF ist das Sprachrohr der europäischen Caravaningbranche in Brüssel. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die politische, wirtschaftliche und technische Interessenvertretung. Der Geschäftssitz der ECF ist Zürich.