Caravaning light – Hersteller von Freizeitfahrzeugen entwickeln innovative Leichtbaulösungen

Moderne Reisemobile und Caravans werden zudem vernetzter

Stuttgart, 15. Januar 2018

Auf der CMT 2018 in Stuttgart, der größten Caravaning-Messe im süddeutschen Raum, zeigen die namhaften, internationalen Caravan- und Reisemobilhersteller die neueste Generation von Freizeitfahrzeugen. Neben der fortschreitenden Vernetzung von Fahrzeugkomponenten stehen dabei vor allem innovative Leichtbauweisen im Fokus.

Die Hersteller von Reisemobilen und Caravans präsentieren auf der CMT 2018 in Stuttgart wieder ihre aktuellen Modelle. Der Trend zu größerem Fahrzeugkomfort setzt sich weiter fort, denn möglichst bequem und unkompliziert soll für die meisten Caravaning-Fans der Urlaub sein. Dabei spielen vor allem elektronische Helfer eine große Rolle. Über ein zentrales Bedienpanel sind fast alle Geräte im Freizeitfahrzeug sicher und intuitiv steuerbar und die Füllstände der Batterien, Wassertanks und Gasversorgung abrufbar, oftmals auch per App. Beim Einparken helfen ebenfalls elektronische Tools wie Rückfahrkameras und Caravan-Rangiersysteme, die den Einsatz von Muskelkraft ersetzen – per Fernbedienung. „Die Kunden wünschen immer besser ausgestattete Fahrzeuge und sind bereit für das Mehr an Komfort und Sicherheit einen höheren Preis zu zahlen“, sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD). So stiegen die Durchschnittspreise für Neufahrzeuge im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent im Reisemobilsegment und um 2,2 Prozent bei Caravans vergleichsweise deutlich auf gut 71.000 Euro bzw. knapp 20.000 Euro. 

Um die Fahrzeuge trotz der Ausstattungsextras agil und unter einem Maximalgewicht von 3,5 Tonnen zu halten, setzen die Hersteller immer neue Leichtbauweisen ein. Die Marke von 3,5 Tonnen ist aufgrund der seit 1999 gelten EU-Führerscheinregelung neuralgisch. „Innovative Leichtbaulösungen sind eines der bestimmenden Themen bei der Produktion moderner Freizeitfahrzeugen“, sagt Daniel Onggowinarso. Bereits seit einiger Zeit kommen verstärkt Papierwabenkonstruktionen anstelle von Holzeinbauten und neuartige Klebeverbindungen statt Schrauben aus Metall zum Einsatz. Doch es bleibt nicht beim Austausch schwerer Materialien durch leichtere Alternativen. „Immer mehr Hersteller gehen dazu über, den herkömmlichen Aufbau und die Konstruktion von Freizeitfahrzeugen komplett neu zu denken“, ergänzt Onggowinarso. 2017 fiel beispielsweise der Anteil von Caravans mit einem Gewicht von über 1,6 Tonnen an den Gesamtneuzulassungen erstmals seit Jahrzehnten. Gleichzeitig nahm die Zahl der neuzugelassenen leichten Caravans (bis 1,2 Tonnen Gewicht) erstmals wieder zu.

Außerdem werden die Abmessungen vieler Fahrzeuge immer kompakter. Bereits seit einigen Jahren boomt bei den Reisemobilen vor allem das Segment der ausgebauten Kastenwagen, die trotz ihrer Kompaktheit eine vollwertige Ausstattung bieten. In zwischen sind diese Fahrzeuge die meistverkauften Modelle.

 

Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter:

www.civd.de sowie unter www.caravaning-info.de.

 

Caravaning Industrie Verband e. V.

Der Caravaning Industrie Verband ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Der 1962 gegründete Verband vertritt alle Belange der deutschen Caravaningindustrie gegenüber der nationalen und europäischen Politik und ihren Behörden und Institutionen. Darüber hinaus ist der CIVD ideeller Träger der weltweit größten Messe für Freizeitfahrzeuge – dem CARAVAN SALON – und sorgt damit für wichtige Impulse für die Caravaningbranche in Europa.