Caravaning in Ostdeutschland besonders beliebt

Neuzulassungen, Besitzumschreibungen und Bestand von Freizeitfahrzeugen steigen in neuen Bundesländern weiter stark an

Frankfurt am Main, 16. November 2017

Am 22. November öffnet die Touristik & Caravaning (TC) in Leipzig, die größte Reisemesse für die mitteldeutschen Länder, wieder ihre Tore. Aktuelle Auswertungen des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD) zeigen, dass die Beliebtheit der Urlaubsform Caravaning auch in den östlichen Bundesländern immer weiter steigt. Neuzulassungen, Besitzumschreibungen und Bestand von Freizeitfahrzeugen erzielen weiter große Zuwächse und übertreffen dabei den bundesdeutschen Durchschnitt.

Die Urlaubsform Caravaning ist in Deutschland so beliebt wie nie zuvor. Das gilt auch und vor allem für die ostdeutschen Bundesländer wie aktuelle Erhebungen des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD) zum Start der Touristik & Caravaning, bei der die neueste Generation von Reisemobilen und Caravans präsentiert wird, zeigen. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stiegen die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in den ersten drei Quartalen um herausragende 16,1 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Im Schnitt wuchsen die Neuzulassungen in Deutschland bis dato um starke 14,3 Prozent.

Wie in der gesamten Bundesrepublik legten auch in den neuen Ländern beide Fahrzeugtypen kräftig zu: Die Neuzulassungen von Caravans stiegen um sehr gute 10,4 Prozent, während Reisemobilneuzulassungen um beeindruckende 20,5 Prozent wuchsen. Damit lag das Reisemobilsegment nicht nur deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt (14,6 Prozent), Sachsen und Sachsen-Anhalt sind beim Wachstum sogar Spitzenreiter aller deutschen Flächenländer. Mit 5.940 Freizeitfahrzeugen entfielen 10,6 Prozent aller bisher in 2017 in Deutschland getätigten Neuzulassungen auf die östlichen Bundesländer (Caravans 12,1 Prozent, Reisemobile 9,8 Prozent).

Auch der Markt für gebrauchte Freizeitfahrzeuge boomt in den mitteldeutschen Ländern wie selten zuvor. So stiegen die Besitzumschreibungen in den ersten neun Monaten auf 15.656 Fahrzeuge und damit um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gebrauchten Caravans, die den Besitzer gewechselt haben, nahm um 4,0 Prozent zu, während die Besitzumschreibungen von Reisemobilen um 7,8 Prozent gegenüber demselben Zeitraum 2016 wuchsen. Beide Werten liegen deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 0,7 bzw. 1,4 Prozent. Der Anteil der ostdeutschen Besitzumschreibungen am Gesamtmarkt ist entsprechend gegenüber dem Vorjahr gestiegen und beträgt nun 13,8 Prozent.

Der jährlich zum Stichtag 1. Januar erhobene Bestand an Freizeitfahrzeugen stieg in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf 38.669 registrierte Reisemobile und 96.410 Caravans. Das Wachstum bei den Reisemobilen lag mit 11,9 Prozent sehr deutlich über dem Bundesschnitt von 7,9 Prozent. Die fünf neuen Bundesländer belegen im Länderranking die ersten fünf Plätze. Beim Wachstum des Caravanbestandes liegen sie in den Top 7 und steigen mit einem Plus von 4,0 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich (2,9 Prozent). Zum 1. Januar 2017 meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen gesamtdeutschen Bestand von 1.084.350 Freizeitfahrzeugen (plus 4,9 Prozent), wovon 12,5 Prozent in den neuen Bundesländern zugelassen sind (Vorjahr: 12,3 Prozent).

„Zu den Rekordzahlen der Branche in 2017 hat die starke Entwicklung des ostdeutschen Marktes deutlich beigetragen“, sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD). „Die überdurchschnittlichen Zuwächse bei den Neuzulassungen, auf dem Gebrauchtmarkt und beim Fahrzeugbestand zeigen, dass Caravaning auch und vor allem in den neuen Bundesländern sehr beliebt ist“, fügt Onggowinarso hinzu.

Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter:

www.civd.de (Hier steht auch Bildmaterial zum Download bereit) sowie unter www.caravaning-info.de.

 

Caravaning Industrie Verband e. V.

Der Caravaning Industrie Verband ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Der 1962 gegründete Verband vertritt alle Belange der deutschen Caravaningindustrie gegenüber der nationalen und europäischen Politik und ihren Behörden und Institutionen. Darüber hinaus ist der CIVD ideeller Träger der weltweit größten Messe für Freizeitfahrzeuge – dem CARAVAN SALON – und sorgt damit für wichtige Impulse für die Caravaningbranche in Europa.