Ausgezeichnetes Jahr für die europäische Caravaningindustrie

Freizeitfahrzeuge in Europa erzielten Rekord-Plus

Stuttgart, 15. Januar 2018

Caravaning liegt in ganz Europa weiterhin im Trend. Der europäische Markt für Reisemobile und Caravans verbuchte 2017 mit einer außerordentlich starken Performance das größte Zulassungsplus seiner Geschichte. Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen stiegen im vergangenen Jahr um sehr starke 12,1 Prozent auf 190.565 neu angemeldete Reisemobile und Caravans. 2018 dürfte sich das Wachstum weiter fortsetzen.

Die europäische Caravaningindustrie wuchs 2017 im Rekordtempo. Mit einer Steigerung von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr wurden im vergangenen Jahr insgesamt 190.565 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Das ist der beste Wert seit 2007. Deutschland war mit seiner herausragenden Zulassungsentwicklung auch 2017 der Wachstumsmotor in Europa. Mit einem Rekordergebnis von 63.264 neu registrierten Reisemobilen und Caravans verbuchte der deutsche Markt erneut einen mächtigen Zuwachs von 15,3 Prozent. Ebenso legten zwischen Januar und Dezember die beiden nächstgrößten Märkte kräftig zu: Großbritannien mit 9,1 Prozent auf 38.958 und Frankreich mit 7,6 Prozent auf 29.528 neu zugelassene Reisemobile und Caravans.

Darüber hinaus vermeldeten nahezu alle europäischen Länder steigende Neuzulassungen. So legte Spanien um beeindruckende 40,3 Prozent auf 5.721 neu zugelassene Reisemobile und Caravans zu. Der norwegische Markt wuchs um 16,5 Prozent auf 6.591 und in Italien wurden mit einem Plus von 16,0 Prozent insgesamt 5.810 neue Freizeitfahrzeuge zugelassen.

Imposant sind insbesondere die Reisemobilneuzulassungen. Mit einem kräftigen Zuwachs von 14,9 Prozent auf 110.817 neu zugelassene Reisemobile konnte in Europa erstmals die Marke von 100.000 Neuzulassungen überboten werden. Dafür verantwortlich sind zahlreiche Zulassungsrekorde in den europäischen Märkten. So wurden neben Deutschland auch in Großbritannien, Schweden, Schweiz, Belgien und Spanien noch nie mehr Reisemobile neuzugelassen als im Jahr 2017. Insgesamt wuchsen elf Märkte zweistellig. Die hervorragende Marktlage bescherte Deutschland mit 40.568 neu zugelassenen Reisemobilen ein Plus von 15,5 Prozent. Nummer 2 war Frankreich mit 21.396 neuzugelassenen Reisemobilen (+ 8,6 Prozent), gefolgt von Großbritannien mit 14.147 neuen Reisemobilen (+ 14,7 Prozent). Imponierende Zuwächse bei neu zugelassenen Reisemobilen verzeichneten Spanien (+ 47,8 Prozent), die Niederlande (+ 21,3 Prozent) und Schweden (+ 20,6 Prozent).

Auch der Markt für Caravans in Europa zeigte sich in den vergangenen zwölf Monaten von seiner starken Seite und registrierte mit 79.748 neu zugelassenen Einheiten ein Plus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies war gleichbedeutend mit der größten Steigerung seit über 30 Jahren. Die Entwicklung der wichtigsten europäischen Caravanmärkte spiegelte diesen Trend. So erhöhte der zulassungsstärkste britische Markt die Zahl der neu zugelassenen Caravans um 6,2 Prozent auf 24.811 neu registrierte Einheiten. In Deutschland wurden mit einem Zuwachs von 14,9 Prozent 22.696 Caravans neu angemeldet und Frankreich zählte mit einem Plus von 5,0 Prozent insgesamt 8.132 Caravanneuzulassungen.

„2017 war erneut ein sehr gutes Jahr für die europäische Caravaningindustrie“ sagt Jost Krüger, Generalsekretär der European Caravan Federation (ECF). „Der Urlaub mit Reisemobil und Caravan wird immer beliebter. Wir rechnen daher auch für das Jahr 2018 mit weiter steigenden Zuwächsen.“

Enthält Schätzungen. Stand: 10.01.18.

 

Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter:

www.e-c-f.org sowie unter www.caravaning-info.de.

 

European Caravan Federation

Die European Caravan Federation (ECF) ist Dachverband und Vertretung der nationalen Organisationen der europäischen Freizeitfahrzeugindustrie mit Sitz in Zürich. Der Präsident des ECF ist François Feuillet und Generalsekretär ist Jost Krüger. Der 1964 gegründete Verband besteht aus insgesamt zwölf nationalen Organisationen, die jeweils den industriellen Zweig der Caravaning-Branche in den jeweiligen EU-Mitgliedstaaten vertreten. Die ECF ist das Sprachrohr der europäischen Caravaningbranche in Brüssel. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die politische, wirtschaftliche und technische Interessenvertretung. Der Geschäftssitz der ECF ist Zürich.