Welche Maßnahmen die Politik ergreifen muss

Erfahren Sie hier, welche Maßnahmen die politischen Entscheidungsträger aus Sicht des CIVD in der Corona-Krise ergreifen sollten.

Die Bundesregierung hat wichtige Maßnahmen ergriffen, damit die Wirtschaft trotz der Verbreitung des Virus am Laufen gehalten wird. Doch es gibt stellenweise Nachholbedarf.
Es muss sichergestellt werden, dass die deutsche Wirtschaft durch die Pandemie nicht nachhaltig ins Stocken gerät. Sollte sich die wirtschaftliche Lage verschlechtern, muss die Regierung alle Register ziehen und neben den bereits eingeführten Instrumenten weitere geeignete Maßnahmen ergreifen – und das schnell und unbürokratisch.

Wirtschaftsleben stärken – erneuten “Lockdown” vermeiden

Auch das größte Hilfsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik kann das normale wirtschaftliche Treiben nicht ersetzen. Um eine Rezession zu vermeiden, dürfen die Restriktionen keinen Tag länger andauern als unbedingt notwendig. Die Verschärfung bereits zurückgenommener Maßnahmen kann nur ultima ratio sein und ist nur in begründeten regionalen Ausnahmesituationen geboten.

 

Reibungslosen Warenverkehr sicherstellen

In der Produktion von Freizeitfahrzeugen kommt es zu Problemen mit der Verfügbarkeit von Teilen und Komponenten, da die Lieferketten teilweise beeinträchtigt sind. Die Politik ist gefordert, einen reibungslosen Warenverkehr zu gewährleisten.

 

Tourismus in Zeiten von Corona

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie werden in Europa noch längere Zeit massive Abstands- und Hygieneregeln nötig und größere Menschenansammlungen nicht möglich sein. Caravaning ist eine Urlaubsform mit maximaler Autarkie, die die notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen in idealer Weise gewährleisten kann. Der Arbeitskreis “Reisemobiltourismus”, dem neben dem CIVD Vertreter des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) und ausgewiesene Stellplatz-Experten angehören, hat einen konkreten Plan erarbeitet, der den Anforderungen der derzeitigen Situation gerecht wird.

Die Positionspapiere können Sie hier downloaden:

Neustart im Tourismus: Reisemobil-Stellplätze prädestiniert für Phase 1 Der Arbeitskreis „Reisemobiltourismus“ hat in diesem Positionspapier einen konkreten Plan für die Zeit nach der Corona-Krise erarbeitet. DOWNLOAD
Positionspapier: Verstanden. Erfahren Sie hier, wie sich Reisemobil-Stellplätze auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie einstellen können. DOWNLOAD
Ziel dieser Vorschläge ist es, einen wichtigen Impuls für die touristische Infrastruktur in Deutschland und damit ein Beitrag zu deren Überleben zu geben. Caravaning ist eine Urlaubsform, die in der aktuellen Situation besonders sicher ist, da man individuell und nur mit Personen des eigenen Hausstandes verreist und durch eigene Wohn-, Schlaf, Koch- und Sanitäreinrichtungen praktisch überall zuhause und dadurch weitestgehend autark ist.

 

Zulassungen von Freizeitfahrzeugen müssen jetzt möglich sein – Reisemobile und Caravans werden saisonal genutzt

Viele Zulassungsstellen sind immer noch ganz oder teilweise geschlossen oder vergeben Termine mit minderer Priorität für Freizeitfahrzeuge. Reisemobile und Caravans werden aber in der Regel saisonal genutzt. Daher sind uneingeschränkte Zulassungen jetzt wichtig. Die Furcht der Behörden ist im Hinblick auf einen unbeschränkten Publikumsverkehr nachvollziehbar. Die Abwicklung von Zulassungen über den Caravaning-Fachhandel kann aber gefahrlos ohne körperlichen Kontakt zwischen Menschen erfolgen.

Auswirkungen auf die Caravaningindustrie Wie wirkt sich die die Corona-Pandemie auf die Caravaningbranche aus? Mehr erfahren
Auswirkungen auf den Caravaning-Tourismus Wie wirkt sich das Corona-Virus auf den Caravaning-Tourismus aus? Mehr erfahren
Auswirkungen für Kunden Welche Auswirkungen zeigen sich im Handel und mit welchen Änderungen haben Kunden zu rechnen? Mehr erfahren