Auswirkungen auf den Caravaning-Tourismus

Wie wirkt sich die Verbreitung des Corona-Virus auf den Caravaning-Tourismus aus?

Die Verbreitung des Corona-Virus hat auch für den Caravaning-Tourismus weitreichende Folgen – vom Vermietgeschäft bis hin zu den Stell- und Campingplatzbetreibern.
Die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer haben am 16. März 2020 einheitlich vereinbart, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können. Durch das Verbot der touristischen Nutzung, dürften Gastgeber keine Gäste mehr beherbergen. Dies betrifft auch Camping- und Reisemobilstellplätze. Wie lange dies gelten wird, ist derzeit nicht absehbar. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.reisemobil-stellplatz.info

Weitergehende Informationen hat auch der Deutsche Tourismusverband (DTV) zusammengestellt: https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus.html

Personen, die mit erstem Wohnsitz auf einem Campingplatz gemeldet sind, dürfen diesen weiterhin anfahren.

 

Caravaning-Tourismus schwer getroffen

Die von der Bundesregierung und anderen europäischen Regierungen ausgesprochenen Maßnahmen – erhebliche Einschränkungen in der Bewegungs- und Reisefreiheit, Schließung aller Freizeitangebote, der Gastronomie und des Einzelhandels sowie der Camping- und Reisemobilstellplätze – lassen den Caravaning-Tourismus derzeit in Deutschland und Europa flächendeckend zum Erliegen kommen. Dieser Zustand wird Stand jetzt bis mindestens Ende April anhalten. Eine Aufrechterhaltung der aktuellen Beschränkungen bis in die langen Mai-Wochenenden wird den Caravaning-Tourismus sehr hart treffen.

Die Corona-Pandemie versetzt die Tourismuswirtschaft in eine nie dagewesene, dramatische Lage. Kurzfristige Einnahmeausfälle können schnell in die Insolvenz führen. Absolut vorrangig ist daher die Sicherung der Liquidität in den Betrieben, um eine drohende Insolvenzwelle eigentlich kerngesunder Unternehmen zu vermeiden.

Der CIVD hat daher gemeinsam mit anderen wichtigen touristischen Unternehmen und Organisationen einen eindringlichen Appell des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) an die Bundesregierung in der vergangenen Woche mitunterzeichnet.

 

Was passiert bei der Vermietung von Reisemobilen?

Die Vermietung ist durch die in Deutschland und Europa ergriffenen Maßnahmen praktisch zum Erliegen gekommen. Das wichtige Geschäft zum Saisonauftakt zu Ostern entfällt komplett. Die Vermieter sind dennoch bemüht, möglichst große Kulanz bei Stornierungen walten zu lassen. Details sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen. Für das wichtige Geschäft um die langen Wochenenden im Mai und Juni halten sich die Kunden mit Stornierungen noch zurück in der Hoffnung, dass sich die Lage bis dahin bessert und Reisen wieder möglich sind. Für das Sommergeschäft gibt es bisher eher wenige Stornierungen.

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