Auswirkungen auf den Caravaning-Tourismus

Wie wirkt sich die Verbreitung des Corona-Virus auf den Caravaning-Tourismus aus?

Die Verbreitung des Corona-Virus hat fast keine Branche so hart getroffen, wie den Tourismus. Auch für den Caravaning-Tourismus hat die Pandemie weitreichende Folgen. Nach dem vorübergehenden Verbot touristischer Reisen öffnen Camping- und Stellplätze in Deutschland in diesen Tagen wieder schrittweise.
Die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer hatten zu Beginn der Krise vereinbart, dass Übernachtungsangebote bundesweit nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können. Davon waren auch Camping- und Reisemobilstellplätze betroffen.

Dies ließ den Caravaning-Tourismus in Deutschland flächendeckend zum Erliegen kommen. Reisebeschränkungen verhindern derzeit noch ein Ausweichen in die Nachbarländer.

Der CIVD begrüßt daher die Entscheidung Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens als erste Bundesländer, bereits seit dem 11. Mai, Urlaub mit Reisemobil und Caravan wieder zu erlauben, ausdrücklich. Ebenso befürwortet der CIVD, dass sich alle übrigen Bundesländer mit konkreten, mehrstufigen Plänen dem Neustart im Tourismus bis Ende Mai angeschlossen haben.

Neustart im Caravaning-Tourismus: Wann öffnen Camping- und Stellplätze in welchen Ländern wieder?

In welchen Bundesländern Camping- und Stellplätze wann wieder geöffnet haben, erfahren Sie in dieser Übersicht.
Individuell und autark – Caravaning in der aktuellen Situation besonders sicher

Caravaning ist eine Urlaubsform, die in der aktuellen Situation besonders sicher ist, da man per se individuell und nur mit Personen des eigenen Hausstandes verreist und durch eigene Koch- und Sanitäreinrichtungen praktisch überall zuhause und dadurch weitestgehend autark ist. Der CIVD hat mit kompetenten Partnern wie dem deutschen Tourismusverband (DTV) ein Corona-Schutzkonzept erarbeitet, das auf vielen Camping- und Stellplätzen umgesetzt werden kann.

 

Vermietung von Freizeitfahrzeugen wieder möglich

Die Miete von Freizeitfahrzeugen in Deutschland ist wieder überall möglich. Vermieter in der Nähe findet man am schnellsten über eine PLZ-Suche auf unserem Info-Portal www.caravaning-info.de. Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung, da damit zu rechnen ist, dass in diesen Zeiten noch mehr Menschen Caravaning für sich entdecken werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.reisemobil-stellplatz.info

Weitergehende Informationen hat auch der Deutsche Tourismusverband (DTV) zusammengestellt: https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus.html

 

Touristische Reisen ins Ausland bis Mitte Juni nicht möglich

Das Auswärtige Amt hat wegen der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Deutsche Staatsbürger sollen demnach von einer touristischen Reise ins Ausland bis mindestens Mitte Juli absehen. Viele Länder, auch innerhalb der EU, lassen ohnehin derzeit keine Touristen aus Deutschland mehr einreisen oder nur unter Auflagen wie einer vierzehntägigen Quarantäne nach Einreise.

Österreich hat angekündigt, ab dem 15. Juni wieder deutsche Touristen ins Land zu lassen. Ob und wann andere Nachbarländer Deutschlands folgen werden, ist derzeit noch unklar. Die Bundesregierung bemüht sich um eine einheitliche europäische Lösung hinsichtlich der Grenzöffnungen für Touristen. Die Reise- und Bewegungsfreiheit innerhalb der EU und des Schengen-Raumes ist ein hohes Gut. Die Caravaningbranche begrüßt es ausdrücklich, wenn Caravaning-Reisen ins EU-Ausland zeitnah wieder ermöglicht werden und weist in diesem Zusammenhang eindringlich auf die besondere Sicherheit der Urlaubsform in dieser Situation hin.

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