Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Europa sinkt im ersten Halbjahr um 3 Prozent
Frankfurt/Düsseldorf, 24. August 2007
Der europäische Markt für Freizeitfahrzeuge verzeichnet nach ersten Schätzungen der European Caravan Federation, ECF zum Halbjahr 2007 ein leicht negatives Ergebnis. Der Gesamtmarkt für Freizeitfahrzeuge entwickelte sich um 3 Prozent auf 125.729 Einheiten leicht rückläufig. Der europäische Reisemobilmarkt gab dabei um 4,2 Prozent auf 54.780 Fahrzeuge nach. Leichte Rückgänge errechnete die ECF auch im Caravanmarkt. Dieser verzeichnete mit 70.949 neu zugelassenen Caravans ein Minus von 2,1 Prozent.
"Der europäische Caravaningmarkt zeigt nach einer Reihe von erfolgreichen Wachstumsjahren nun deutliche Konsolidierungstendenzen,? so Hans-Karl Sternberg, Generalsekretär der European Caravan Federation, ECF. "Dennoch ist davon auszugehen, das sich das Jahresergebnis 2007 über der magischen Grenze von 200.000 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen bewegen wird und damit nach wie vor auf sehr hohem Niveau liegt."
Trotz des rückläufigen Marktes konnten die deutschen Hersteller von Freizeitfahrzeugen ihren Export bei Caravans behaupten und bei Reisemobilen sogar nachhaltig steigern. Innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2007 gingen insgesamt 23.476 Caravans (-1 % gegenüber Vorjahreszeitraum) und 12.730 Reisemobile (+19,2 % gegenüber Vorjahreszeitraum) in Richtung Ausland. Der Grossteil dieser Fahrzeuge war für die europäischen Nachbarländer bestimmt.
Der Rückgang des Reisemobilabsatzes in Europa aus ging vor allem zu Lasten der drei stärksten Reisemobilmärkte Deutschland (-10, 7 Prozent) und Frankreich (-6,5 Prozent). Das drittstärkste Reisemobilland Italien konnte hingegen ein nahezu stabiles Halbjahresergebnis erreichen (-0,7 Prozent). Ein Wachstum des Reisemobilabsatzes konnten lediglich die kleinen Reisemobilmärkte in Belgien, Dänemark, Slovenien, Spanien und Schweden verbuchen.
Der Rückgang von 2,1 Prozent im Caravansektor ist vor allem durch die Ergebnisse in den Niederlanden und Deutschland bedingt. Der Absatz in den Niederlanden ging um 13,6 Prozent deutlich zurück auf circa 10.275 Einheiten. Der deutsche Caravanmarkt zeigte zwar im Monat Juli 2007 mit einem Plus von 1,5 Prozent wieder eine positive Entwicklung. Zum Halbjahr 2007 wurde jedoch mit 11.992 neu zugelassene Caravans ein Rückgang um 13,5 Prozent registriert. Deutlich positiv hingegen entwickelte sich der Markt in Großbritannien, der um 9,2 Prozent auf 19.032 Caravans anstieg.
Fotos und weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.e-c-f.com und www.civd.de