Auf dem Caravanmarkt in Europa wurden im Kalenderjahr 2012 insgesamt 73.230 Fahrzeuge neu zugelassen und damit im Vergleich zum Vorjahr (81.010 Einheiten) ein Rückgang von 9,6 Prozent ausgewiesen. Die Caravan-Neuzulassungen basieren zum einen auf den Meldungen der ECF-Mitglieder undzum anderen auf den Erfassungen der nationalen Statistik- und Zulassungsämter. Der europäische Caravanmarkt verzeichnet seit sechs Jahren rückläufige Zulassungstendenzen. Seit 2003 verloren die "Hochburgen" des Caravans wie Großbritannien (minus 35,6 Prozent), die Niederlande (minus 64,9 Prozent) und auch Deutschland (minus 21,9 Prozent) massiv an Zulassungsstückzahlen, was zum Teil durch den Reisemobilboom ausgeglichenwurde. Aber auch die skandinavischen Länder mussten erhebliche Rückgänge hinnehmen. So verlor der norwegische Caravan-Absatz seit 2003 über 30 Prozent des Zulassungsvolumens, der schwedische Markt 31 Prozent, Finnland 35 Prozent und der dänische Caravanmarkt annähernd 55 Prozent.Insgesamt haben die Caravan-Neuzulassungen in den letzten zehn Jahren um über 36 Prozent abgenommen. Dies entspricht einem zahlenmäßigen Rückgang von annähernd 41.500 Caravans.
Die europäische Dachorganisation aller Ländervertreter der Freizeitfahrzeug-Industrie, die European Caravan Federation (ECF), erhebt Marktdaten über den Absatz von Caravans und Reisemobilen.
Auf der eigenen Homepage www.e-c-f.com werden quartalsweise die Neuzulassungen für den europäischen Freizeitfahrzeugmarkt veröffentlicht.