
In den vergangenen Jahren bis heute haben sowohl der Caravaning Industrie Verband e. V. als auch namhafte Fachzeitschriften und Tourismusverbände durch kooperative Aufklärungsarbeit dazu beigetragen, dass sich Städte und Kommunen den mobilen Gästen öffnen ohne um ihre Gäste aus der Hotellerie zu bangen.
Insgesamt entfallen laut dwif-Umfrage pro Jahr in Deutschland 11,7 Millionen Übernachtungen von Reisemobilisten auf Stellplätzen außerhalb von Campingparks.
Aktuelle Broschüren listen bereits über 4.500 Destinationen in Europa auf; circa 3.000 Adressen sind allein Stellplätze innerhalb Deutschlands. Außer den reisemobilgerechten Stellplätzen werden umweltgerechte Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie oft weitere Zusatzprogramme und Ausflugmöglichkeiten für die Mobiltouristen verzeichnet.
Freizeitparks, Schwimmbäder, Weingüter und Bauernhöfe, Burgen und Schlösser haben inzwischen zum Großteil ihre Pforten für die mobilen Touristen geöffnet. Sie haben erkannt, dass hier ein weiterer Gästesektor "schlummert".
Laut Ergebnis der Grundlagenuntersuchung "Wirtschaftsfaktor Campingtourismus in Deutschland" des dwif (bereits aus dem Jahr 2004)* liegen die Tagesausgaben von Reisemobil-Touristen außerhalb von Campingplätzen mit 37,20 Euro pro Kopf an höchster Stelle (gefolgt von 26,90 Euro pro Kopf von Touristikcampern). Mittlerweile dürften diese Tageausgaben entsprechend der Mehrwertsteuererhöhung prozentual gestiegen sein.
*) aktuellere Zahlen der Ausgaben reiner Reisemobil-Touristen liegen derzeit leider nicht vor.
zu den aktuellen Daten "Ausgaben Touristikcamper/Dauercamper" (dwif 2010)
Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat in Zusammenarbeit mit dem Caravaning Industrie Verband (CIVD), dem Deutschen Caravan Handels Verband (DCHV), dem Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) und dem ADAC eine Planungshilfe zur Errichtung von Wohnmobil-Stellplätzen erstellt. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.deutschertourismusverband.de/content/files/planungshilfe_wohnmobilstell.pdf
