23.03.2010

Straßenverkehrssicherheit

Die Unfallzahlen von Pkw-Caravan-Kombinationen und Reisemobilen werden seit 1997 jährlich durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ausgewertet. Insgesamt bewegen sich die übermittelten Zahlen "auch bestandsbereinigt" auf einem extrem niedrigen Niveau. Damit wird jährlich eindrucksvoll nachgewiesen, dass Freizeitfahrzeuge zu den sichersten Fahrzeugen im Straßenverkehr zu zählen sind.

Jeder Tote im Straßenverkehr ist einer zu viel. Im Jahr 2007 wurden 5 Insassen von Reisemobilen und 3 Insassen von Pkw-Caravan-Kombinationen getötet. Bestandsbereinigt bedeutet das, dass bei Pkw auf 100.000 Fahrzeuge 5,7 Insassen getötet werden und bei Reisemobilen 1,5 und bei Kombinationen 0,5. Werden die niedrigeren Fahrleitungen von Reismobilen und Pkw-Caravan-Kombinationen eingerechnet, verändert sich die Statistik nur geringfügig.

Als Unterzeichner der EU-Charta für die Straßenverkehrssicherheit beteiligt sich der CIVD durch Sicherheitsevents und die Veröffentlichung von praktischen Tipps für die Nutzer von Freizeitfahrzeugen an der Verbreitung von Informationen zum sicheren Umgang mit Caravans und Reisemobilen.

Verletze/Getötete je 100.000 Fahrzeuge im Jahr 2008

 

Pkw

Reisemobile

Pkw-Caravan-
Kombinationen

Verletzte

938

289

34

Getötete

5,7

1,5

0,5

 

Freizeitfahrzeuge sind aus Sicht der Fahrsicherheit keine gefährlichen Hot-Spots. Die Unfallzahlen bewegen sich im Vergleich zum gesamten Straßenverkehr seit Jahren am Rande der Nachweisgrenze.