
25 Prozent Rückgang im ersten Halbjahr 2009 – Export der deutschen Caravaningindustrie besonders betroffen
Frankfurt/Düsseldorf, 28. August 2009
Ein deutlicher Rückgang ist bei den Neuzulassungen von Caravans und Reisemobilen in Europa zu verzeichnen. Im ersten Halbjahr 2009 wurden 91.369 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, das sind rund 26 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit minus 28,6 Prozent auf 47.458 Einheiten fielen die Einbußen bei den Caravans besonders stark aus. Auch bei den 43.911 neu zugelassenen Reisemobilen ist der Rückgang mit 22,6 Prozent jedoch sehr deutlich. Die deutsche Caravaningindustrie als größter Exporteur von Freizeitfahrzeugen in Europa ist von dieser Entwicklung besonders betroffen.
„Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die europäischen Exportmärkte noch mehr beansprucht als den deutschen Markt.“, erläutert Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V., CIVD. In Deutschland fiel der Rückgang der Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2009 mit minus 19,1 Prozent bei Reisemobilen und minus 11,9 Prozent bei Caravans geringer aus als im europäischen Durchschnitt.
Vor dem Hintergrund der Zulassungsentwicklung in Europa ist der sonst starke Export der deutschen Hersteller in die europäischen Märkte erheblich zurückgegangen. Besonders stark traf es die deutschen Reisemobile, deren Exportzahlen um 48,3 Prozent auf 6.384 Fahrzeuge fielen. Der Caravanexport sank um 35,7 Prozent auf 12.689 Einheiten.
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