Deutsche Caravaningindustrie bilanziert erstes Halbjahr 2009
Frankfurt/Düsseldorf, 28. August 2009
Der Caravaningtourismus ist in Deutschland so gefragt wie selten zuvor. Campingplätze berichten von steigenden Übernachtungszahlen und Reisemobilvermieter freuen sich über wachsende Nachfrage. Nur die Zulassungen neuer Caravans und Reisemobile sind auf Grund der Wirtschafts- und Finanzkrise stark ins Stocken geraten. Im Vergleich zum Rekordumsatz des ersten Halbjahres 2008 sieht die Bilanz der deutschen Caravaningindustrie von Januar bis Juni 2009 deutlich schlechter aus. Der Gesamtumsatz der Branche sank um 31.3 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro.
Mit fahrzeugbezogenen Extras und Zubehör setzte die Caravaningbranche im ersten Halbjahr 2009 rund 221 Millionen Euro um, das sind 28 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit neuen Caravans und Reisemobilen sank um 48 Prozent auf 977 Millionen Euro. Zugleich blieb das Geschäft mit Gebrauchtfahrzeugen mit einem marginalen Minus von nur 0,3 Prozent bei 976 Millionen Euro stabil.
„Hoffnung macht bei diesem Ergebnis nur die stabile Entwicklung des Gebrauchtwagengeschäfts. Dies und die Tatsache, dass Campingplätze und Reisemobilvermietung in diesem Sommer so gut gebucht waren wie selten zuvor beweist, dass das Interesse an Caravans und Reisemobilen nach wie vor groß ist,“ so Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes, CIVD.
Weitere Informationen und Fotos zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.civd.de