16.01.2009

Freizeitfahrzeuge in Europa im Rückwärtsgang  

ECF erwartet weniger Neuzulassungen von Caravans und Reisemobilen in Europa  

Frankfurt/Stuttgart, 19. Januar 2009  

Auf Basis der Zulassungszahlen bis Oktober 2008 errechnet die European Caravan Federation ECF für das Jahr 2008 einen deutlichen Rückgang der Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Europa. Mit Ausnahme von Deutschland gingen in allen europäischen Märkten der Absatz von Caravans und Reisemobilen im Jahr 2008 zurück. Die ECF geht daher über alle Fahrzeuggattungen von einem Minus von rund 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Während der europäische Markt für Caravans den Schätzungen zufolge um 9,5 Prozent auf rund 106.800 Neuzulassungen nachgab, prognostiziert die ECF dem Reisemobilmarkt ein Minus von 5 Prozent auf 86.340 Fahrzeuge.  

Einzig Deutschland stemmt sich mit einem Plus von 3,8 Prozent gegen den Trend. Hier stiegen die Neuzulassungen bei Caravans um 1,1 Prozent und die der Reisemobile um 6,4 Prozent. Besonders die negativen Ergebnisse in den Niederlanden (-11,6 %), Großbritannien (-10,7 %) und Frankreich (-8,7 %) belasteten den europäischen Caravanmarkt. Der europäische Reisemobilmarkt geriet vor allem durch die Zulassungszahlen in Italien (-20,9 %), Frankreich (-7,8 %) und Großbritannien (-7,3 %) in die Verlustzone.  

„Für das Jahr 2009 ist ein weiterer Rückgang der europäischen Märkte sehr wahrscheinlich. Mit einer Trendwende ist aus jetziger Sicht nicht vor Anfang 2010 zu rechnen,“ erläutert Hans-Karl Sternberg, Generalsekretär der European Caravan Federation, ECF.   Die endgültigen Zulassungen von Caravans und Reisemobilen in Europa für das Jahr 2008 werden voraussichtlich im März 2009 vorliegen.  

Weitere Informationen zum Thema Caravaning in Europa finden Sie unter: www.e-c-f.com