Deutsche Caravaningindustrie formuliert Prognose für 2009
Frankfurt/Stuttgart, 19. Januar 2009
Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2008 und den negativen Konjunkturprognosen für 2009 gehen die deutschen Hersteller von Caravans und Reisemobilen mit Vorsicht in das Jahr 2009. Dies zeigen die Ergebnisse der jährlichen Mitgliederbefragung des Caravaning Industrie Verbandes CIVD.
Rund 11 Prozent der befragten Hersteller rechnen bei Reisemobilen mit stabilen Absatzzahlen im Inland. Immerhin 8 Prozent gehen von einem Wachstum ihres Inlandsabsatzes mit Reisemobilen aus. Ein Nachlassen der Inlandsnachfrage für Reisemobile wird von 81 Prozent der Hersteller für wahrscheinlich gehalten. Ähnlich fällt die Beurteilung des Caravangeschäfts in Deutschland für das Jahr 2009 aus: 86 Prozent gehen hier von einem Rückgang der Absatzzahlen aus. 14 Prozent der Caravanhersteller halten hingegen einen leichten Zuwachs der Caravan-Nachfrage im Inland für möglich.
Vorsichtig sind auch die Erwartungen an die Entwicklung in den Exportmärkten. Die Einschätzungen für den Caravanexport sind ähnlich wie im Vorjahr weiterhin gedämpft. Nur 15 Prozent der Befragten gehen von einer stabilen Nachfrage nach Caravans in Europa aus. 85 Prozent der befragten Hersteller rechnen hingegen mit einem weiteren Rückgang. Aber auch für den Reisemobilexport überwiegen nun die vorsichtigen Stimmen. Die große Mehrheit von 68 Prozent rechnet mit einem sinkenden Exportgeschäft mit Reisemobilen, 20 Prozent gehen von einem stabilen Exportmarkt aus. Immerhin 12 Prozent halten ein Wachstum des Reisemobilexports auch im Jahr 2009 für möglich.
Weitere Informationen und Fotos zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.civd.de