Umsatz der Caravaningindustrie im Jahr 2008 rückläufig
Frankfurt/Stuttgart, 19. Januar 2009
Trotz eines erfolgreichen ersten Halbjahres muss die deutsche Caravaningindustrie für das Gesamtjahr 2008 Umsatzeinbußen hinnehmen. Nach Berechnungen des Caravaning Industrie Verbandes hat die deutsche Caravaning-Branche im Jahr 2008 einen Gesamtumsatz von circa 5,2 Milliarden EURO erreicht. Dies entspricht einem Rückgang um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2007: 5,59 Milliarden). Der Umsatz mit Neufahrzeugen belief sich 2008 auf 2,9 Milliarden EURO und schrumpfte somit um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um 3,7 Prozent rückläufig ist zeigt sich das Ergebnis mit gebrauchten Caravans und Reisemobilen: 1,8 Milliarden Euro betrug 2008 der Umsatz im Gebrauchtwagenmarkt. Mit Zubehör erzielte die Caravaningbranche einen Umsatz von 513 Millionen Euro und verlor damit gegenüber dem Vorjahr 4,7 Prozent.
Insbesondere das schwache Exportergebnis ist für diesen Umsatzrückgang verantwortlich. Das gute Zulassungsergebnis in Deutschland konnte diesen Effekt nicht ausgleichen. „Für das Jahr 2009 erwarten wir keine nachhaltige Verbesserung der europäischen Absatzlage. Auch das Zulassungsergebnis von Caravans und Reisemobilen für den deutschen Markt wird von der Mehrheit unserer Verbandsmitglieder bestenfalls stabil erwartet.“ So Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes CIVD. „Aus diesem Grund haben die deutschen Hersteller von Caravans und Reisemobilen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 ihre Produktion entsprechend angepasst.“
Weitere Informationen und Fotos zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.civd.de