Wissenschaftliche Untersuchung zeigt Potenzial für Caravaning in
Osteuropa – bereits 735,5 Millionen Euro Umsatz
Frankfurt/Prag, 14. Oktober 2009
Nach der Erweiterung der europäischen Union um zahlreiche Staaten Osteuropas hat sich in den vergangenen Jahren der Caravaningtourismus in den Beitrittsländern enorm entwickelt. Nicht nur als Touristische Destinationen profitieren die neuen EU-Mitglieder von ihrer Zugehörigkeit zur Europäischen Union. Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Tourismusforschung an der Universität München, dwif und die European Caravan Federation, ECF haben die neuen Märkte näher untersucht.
Das dwif errechnete für die Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Rumänien insgesamt 18,75 Millionen Übernachtungen auf rund 1.300 Campingplätzen. Aus diesen Übernachtungen sowie den touristischen Ausgaben am Urlaubsort ergibt sich ein Umsatz von 600 Millionen Euro der in diesen Ländern durch Camping- und Caravaningtourismus generiert wird. Hinzu kommen weitere 135,5 Millionen Euro die von der Caravaningindustrie mit Fahrzeugen und Ausrüstung in Osteuropa erwirtschaftet werden. Der Gesamtumsatz aus Caravaningtourimus und –industrie beläuft sich somit in Osteuropa auf 735,5 Millionen Euro.
In den osteuropäischen Ländern selbst steigt allmählich auch das Interesse an Caravaning. „Eine steigende Kaufkraft in den neuen EU-Mitgliedstaaten hat eine neue gesellschaftliche Mittelschicht entstehen lassen, die sich mittlerweile stark dem westlichen Lebensstandard annähert,“ erläutert Hans-Karl Sternberg, Generalsekretär der European Caravan Federation. „Investitionen in die Freizeitgestaltung wie Reisen, Urlaub und Hobbies werden für immer mehr Menschen möglich. In dieser Entwicklung liegt die Chance Caravaning auch in Osteuropa als attraktive Freizeitform zu etablieren.“
Fotos und weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.e-c-f.com, www.civd.de sowie unter www.caravaning-info.de.