14.08.2008

Weniger Caravans, aber mehr Reisemobile

Deutsche Caravaningbranche formuliert Erwartungen für 2008

Frankfurt/Stuttgart, 14. Januar 2008

Nachdem in Deutschland im Jahr 2007 erstmals mehr neue Reisemobile als Caravans zugelassen wurden, setzt die Caravaningindustrie auf eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Sowohl im Inlands- als auch im Exportgeschäft sehen die Hersteller das Reisemobil vorne. Dies ist das Ergebnis einer Befragung des Caravaning Industrie Verbandes unter seinen Mitgliedern zur Markteinschätzung 2008.

Deutschland wandelt sich vom Caravan zum Reisemobilland. Bei den Neuzulassungen sehen die deutschen Hersteller von Freizeitfahrzeugen diese Entwicklung ganz deutlich. 62 Prozent der Hersteller erwarten einen Rückgang des deutschen Caravanmarktes im Jahr 2008. Immerhin noch 38 Prozent rechnen mit einer stabilen Entwicklung des deutschen Caravanmarktes. Zugleich sind die Erwartungen an den deutschen Reisemobilmarkt optimistisch. 39 Prozent der Befragten erwarten eine positive Entwicklung des Reisemobilabsatzes. Mit einem stabilen Reisemobilgeschäft rechnen weitere 38 Prozent. Ein Rückgang der Reisemobilnachfrage in Deutschland wird von 23 Prozent der Hersteller für möglich gehalten.

Auch im Exportgeschäft soll im kommenden Jahr vor allem das Reisemobil die Ernte einfahren. Nur 19 Prozent erwarten eine Steigerung des Caravanexports. Weitere 38 Prozent gehen hier von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Aber 43 Prozent erwarten einen Rückgang des Caravanexports im Jahr 2008. Dagegen rechnen 44 Prozent mit einer Steigerung der Reisemobilexporte im Jahr 2008. 48 Prozent erwarten eine stabile Entwicklung des Reisemobilexports. Ein Rückgang der Reisemobilexporte scheint nur 8 Prozent der Befragten wahrscheinlich.

Fotos und weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.civd.de