Studie bestätigt Trend zur mobilen Freizeit -
Spontaneität ist Trumpf
Frankfurt/Stuttgart, 15. Januar 2007
Eine Sonderbefragung der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen F.U.R. im Rahmen der Reiseanalyse 2006 beleuchtete die Entwicklung des Marktpotenzials für Caravaning in den kommenden Jahren. Die vom Caravaning Industrie Verband CIVD in Auftrag gegebene Studie stellt fest, dass das Marktpotenzial für die Freizeitform Caravaning in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist. So gaben 16 Prozent der Befragten an, in den kommenden drei Jahren einen Urlaub mit dem Caravan (acht Prozent) oder mit einem Reisemobil (ebenfalls acht Prozent) zu planen. Dies entspricht einem Potenzial von 10,1 Millionen Personen. Vor fünf Jahren lag der Prozentsatz noch bei jeweils sechs Prozent (7,6 Millionen Personen).
"Dieser Anstieg des Marktpotenzials um fast 33 Prozent in den vergangenen fünf Jahren erklärt die positive Entwicklung der deutschen Caravaningindustrie in dieser Zeitspanne," erläutert Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes, CIVD. "Trotz allgemein schlechtem Konjunkturklima in den Jahren 2001 bis 2005 konnte die Caravaningbranche stetig wachsen. Angesichts der nun besser werdenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine weitere positive Entwicklung sehr wahrscheinlich."
Als wichtigstes Argument für einen Caravaningurlaub gaben die Befragten die Spontaneität und Ungezwungenheit des Reisens mit einem Caravan oder Reisemobil an. Rund 22 Prozent der Befragten (14,3 Millionen Personen) - darunter also auch solche die noch keine konkreten Planungen für einen Caravaningurlaub in den nächsten drei Jahren haben - gaben diese Aspekte als entscheidende Argumente für Caravaning an. Diese Personengruppe ist laut F.U.R. "deutlich jünger als der Bevölkerungsdurchschnitt, verfügt über ein überdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen sowie über eine überdurchschnittliche formale Schulbildung."
Fotos und weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.civd.de