04.07.2011

Freizeitfahrzeuge weltweit

Die Weltwirtschaftskrise in 2009 hat die Absatzsituation für Freizeitfahrzeuge maßgeblich beeinflusst und auch die beiden größten Märkte Amerika und Europa geprägt. Zwar sind die Rückgänge auf dem amerikanischen Markt nicht mehr so gravierend wie 2008, als der amerikanische Freizeitfahrzeugmarkt rund 30 Prozent im Vergleich zu 2007 verloren hatte, aber auch 2009 sank der Verkauf von Freizeitfahrzeugen in Amerika nochmals um 19,5 Prozent.  

In Europa war der Rückgang in 2008 mit minus 8,5 Prozent noch moderat, steigerte sich aber in 2009 verglichen mit dem Vorjahresergebnis auf minus 18,2 Prozent. Insgesamt haben Amerika und Europa 92,7 Prozent Anteile des Weltmarktes inne. Der drittgrößte Freizeitfahrzeugmarkt Australien  wies seit 2005 eine stabile Absatzlage  mit rund 19.000 Einheiten auf. In 2009 musste allerdings auch Australien einen Rückgang von 16,3 Prozent im Vergleich zu 2008 hinnehmen.  

Für 2010 ist für den amerikanischen Markt eine leichte Markterholung mit zweistelligen Zuwachsraten eingetreten. Europa hat  sich konsolidiert.  Bei den übrigen Ländern bzw. Kontinenten ist der Freizeitfahrzeugabsatz von der allgemeinen wirtschaftlichen Situation abhängig.